Phrasen

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“da kann man nichts machen”

eigentlich gar nicht so schlimm, etwas bleibt konstant. Kafka schreibt: gestern kam eine ohnmacht zu mir. sie wohnt im nachbarhaus, ich habe sie schon öfters abends im niedrigen tor gebückt verschwinden sehen. – sie wohnt also nebenan, sie ist nicht der feind, den ich fürchten muss. steckt darin nicht eigentlich die vergänglichkeit – entstehen und vergehen?

da kann man nichts machen

da kann man nichts machen

da kann man nichts machen

da = ein augenblick, jetzt. aber ein jetzt, in dem das ganze handeln verneint wird. nur ist es das handeln eines anderen, nicht meins. “man”, nicht ich. ist das ein aufruf, das gegenteil zu erwarten? ich muss warten, denn auch ich kann jetzt nicht handeln. erst wenn der augenblick des “da” endlich vorbei ist.

aber wenn ich auch nichts tun kann, ist es doch eine lösung. dieser andere, der nichts machen kann, der bin ich doch auch. wenn ich es sein möchte.

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